Etappe #3 Marmeladenglasgeburtstag - Fraser Island

Ich wette, jede in meinem Alter hat als Kind mindestens ein "Wilde Hühner" Buch gelesen, oder zumindest einen Film gesehen. Ich muss gestehen, ich war damals ein kleiner Wilde Hühner-Suchti, hätte selber gerne so eine Gang gehabt und natürlich ein Bandenquartier wie Sprotte sowieso. So erklärt sich auch der Titel dieses Posts, denn irgendwann am Ende des ersten Films sitzen Sprotte und die anderen Hühner zusammen und wünschen sich, dass man die glücklichen Momente doch einfach in ein Marmeladenglas packen könnte. Und wenn dann mal schlechte Zeiten kommen, oder man traurig ist, packt man es auch, schnuppert daran und alles ist wieder schön.

Und mein Geburtstag vor 3 Tagen war so ein Marmeladenglasmoment. Oder besser gesagt der gesamte kleine "Urlaub" auf Fraser Island. Okay, irgendwie ist es komisch, diese Tage als Urlaub zu bezeichnen, denn ich reise ja nur noch, demzufolge müsste ja alles Urlaub sein. Doch nach dem ganzen Stress um hier her zu kommen und all den sorgenvollen Nächten, ob wir noch ankommen oder nicht, waren diese Tage doch Erlösung und Erholung. 

Cyclone Stufe 5

Oder sollte ich eher sagen „dann wenn alles schief geht“? Eigentlich sollte jetzt mein Post über Byron Bay kommen, doch wenn ich an diese sommerliche Stadt zurückdecke, kommt es mir vor, als würden Jahre dazwischen liegen.

Regen, Sturm und meterhohe Wellen standen seit gestern auf der Tagesordnung. Wir waren zu der Zeit in Surfers Paradise und haben zum Glück außer starkem und stundenlangen Regen und starkem Wind nicht allzu viel davon mitbekommen. Anderswo wurden aber ganze Häuser zerstört. Die Bilder aus den Nachrichten haben mich ja an das Hochwasser in Mitteldeutschland 2013 erinnert.

Und was war ein gängiges Bild damals? Richtig, überflutete Straßen. Genau diese wurden uns heute zum Verhängnis. Eigentlich sollte es ganz bequem mit dem Bus von Surfers Paradise nach Brisbane und dann von dort aus weiter mit dem gleichen Busunternehmen nach Noosa gehen. Pustekuchen. 

Der Bus nach Brisbane hatte eine halbe Stunde Verspätung, was man ja aber als Deutscher leicht verkraftet, schließlich hat es die Deutsche Bahn ja auch nicht so mit der Pünktlichkeit. Im Bus kam dann die ernüchternde Mitteilung unseres Fahrers, dass alle Busse weiter nach Norden gestrichen wurden. Die Straßen seien überflutet und es gebe kein Durchkommen. Auf meine Frage, wann sie denn wieder fahren würden, kam die schockierende Nachricht: DIENSTAG. Das würde im Klartext für uns heißen, dass wir drei Nächte in Brisbane bleiben müssten, wo alle Hostels ausgebucht waren, aber irgendwie hätten wir das hingekriegt mit Kontakten unserer Gastfamilien. Viel schlimmer war aber, dass wir so unsere weiteren gebuchten Touren nicht wahrnehmen könnten. Eine Self-drive Tour in Fraser Island war ab Dienstag geplant. All das investierte Geld wäre zum Fenster hinaus geschmissen gewesen. Und mein Geburtstag an eben diesen Dienstag wäre auch im Eimer.


Noch ewigen Rumtelefonieren, Rumfragen und kleinen bis größeren (meine Freunde und Familie wissen, wovon ich rede) Breakdowns hatten wir dann endlich eine Art Plan ausgearbeitet. Mit dem Zug nach Nambour und von dort aus mit einem öffentlichen Bus nach Noosa. Dort eine Nacht in unserem schon gebuchten Hostel und dann mit einem Bus nach Rainbow Beach, sodass wir noch unsere Fraser Island Tour machen können. Mein Handy war heiß vom ganzen Telefonieren und das Stück Papier, was ich irgendwo in meinem Rucksack gefunden hatte, voll gekritzelt mit Bus- und Zugzeiten, Alternativen, Telefonnummern und Preisen. 

Nachdem der Zug noch 5 Minuten bevor er starten sollte den Gleis gewechselt hat, ging es dann endlich los. Und auf dem Weg nach Nambour sahen wir so einige überflutete Straßen und noch mehr Felder. Auf dieser 2 stündigen Zugfahrt hatten wir aber Begleitung durch eine Schwedin, die auch verzweifelt an unserem Plan nach Noosa gefeilt hat und ein vielgereister, junger Australier, der uns gut unterhalten hat. Von den ganzen unerzogenen "Kevins" und "Chantals" in unserem Abteil sag ich lieber nichts.

In Nambour kam dann die erste wirklich positive Nachricht des Tages: Unser Zugführer konnte sich denken, dass wir nach Noosa wollen und hat im Bus angerufen, dass er auf uns warten soll. In solchen Chaos-Situationen sieht man eben doch, wer nett ist und wer nicht. So saßen wir dann 16:05 endlich im Bus nach Noosa und anderthalb Stunden später, in unserem Hostelzimmer.

WUHUU, we made it!! 

Und unser netter Mitarbeiter an der Rezeption hat auch gleich alle Kabel heißtelefoniert, um uns in einen Bus nach Rainbow Beach morgen zu kriegen. Und nun sitze ich mit Schnupfen, vom ganzen Rumgelaufe im Regen aber erleichtert in dem Reiseunternehmen, dass uns morgen nach Rainbow Beach transportiert. FINGERS CROSSED!!!

Drückt uns bitte alle die Daumen, dass eben dieser Bus wirklich fährt und wir ab Dienstag Fraser Island erkunden dürfen :)

*Bilder gibt es zur Zeit leider nicht, zum Fluten fotografieren hatte ich heute keine Zeit bzw Nerven ;)

Etappe #1 Das etwas andere Sydney

Erste Etappe auf unserer Reise entlang der Ostküste Australiens war Sydney. Doch da wir schon vor einigen Monaten diese Metropole besucht hatten und dabei die Harbour Bridge hochgeklettert sind, den Taronga Zoo besucht hatten und natürlich das Opera House fünf Millionen mal fotografiert haben, stand dieses Mal etwas ganz anderes auf dem Programm: Die Natur in und um Sydney.

Am ersten Tag hatten wir aber noch nichts geplant und deswegen wurden weitere drei Millionen Fotos vom Opera House gemacht, durch den Royal Garden gewandert und der Martin Place mit all den Gedenk-Blumen-Fotografien der Geiselnahme im Dezember ergriffen bestaunt.


Aber Sydney hat viel mehr zu bieten als nur die berühmte Innenstadt. Am zweiten Tag unserer Reise sind wir mit einem Kleinbus in die naheliegenden Blue Mountains gefahren. Dieser Kontrast nur ca eine Stunde von der Weltmetropole entfernt ist sagenhaft. Statt Hochhäuser mit Fahrstühlen, Berge und Täler mit tausenden Treppenstufen. Um zu dem Grund der Wentworth Falls zugelangen ging es 1200 meist sehr steife Stufen hinab. Durch Regenwald, kleinen Bächlein und über rutschige Steine kletterten wir den steilen Berg hinunter. Und der Weg hat sich gelohnt. Schon während des Runterlaufens sahen wir den schönen und großen Wasserfall und unser Reiseleiter hat uns so manch Neues gelehrt. Unten angekommen fanden wir ein neues Fotoparadies. Der Wasserfall, oder besser gesagt die vielen kleinen Wasserfälle bildeten ein wunderschönes Bild und waren auch für eine  kleine Erfrischung gut. Und diese Erfrischung war echt notwendig, denn 1200 Stufen runter zu laufen ist ja vielleicht noch ganz gut und schön, aber 1200 Stufen wieder hoch klettern?? Die pure Qual. Unser Muskelkater am nächsten Tag war mörderisch. Doch damit war es nicht genug. Gleich darauf ging die Wanderei weiter. Diesmal zu den „Three Sisters“. Das sind drei ähnlich aussehende und nah beieinander stehende Felsen. Hier mussten wir zum Glück nur runter laufen, was trotzdem tausende von Stufen waren, und wieder hinauf ging es mit einem kleinen Zug.

Ankündigung: meine Reiseroute

Heute ist tatsächlich mein letzter Tag in meiner liebevollen Gastfamilie. Morgen es geht es mit dem Reisen los und da die Frage schon so oft kam, werde ich euch heute mal meine Reiseroute präsentieren. Oder zumindest die, wie ich sie mir vorstelle. 

Abschiedsschmerz oder Vorfreude?

An der Pinnwand hängen keine Postkarten mehr, sondern nur noch die einsamen Reißzwecken. Ein großer Wäschekorb ist voller Müll, alten Klamotten und unnötigem Kram. Ein Karton ist halbvoll mit Zeugs, welches ich für meine Reisen nicht brauche, aber nicht wegschmeißen möchte. Daneben lungert mein offener Koffer. Nicht ansatzweise voll und doch hab ich bestimmt 3x so viel eingepackt,  wie ich brauchen werde. Mein Bett versinkt unter verschiedenen Häufchen. Kommt in den Rucksack. Brauch ich vielleicht? WICHTIG! Hmm, was mach ich damit? Auf meinem Schreibtisch stapeln sich Bücher und DVDs, die ich noch unbedingt zur Bibliothek bringen muss. 

Und in der Mitte des Raumes sitze ich, Notizbuch offen und immer wieder streiche ich Dinge von meiner Liste oder kritzel welche hinzu.

Heute ist mein letzter Samstag in meiner Gastfamilie. Es ist komisch. Von manchen Freundinnen habe ich mich schon verabschiedet. Die Kids wissen auch, dass ihre erste Au Pair mit dem strengen, deutschen Akzent, bald nicht mehr jeden Morgen, wenn es zur Schule geht, nach den 5 Regeln fragt, wie wir die Straßen überqueren. Ab Mittwoch werden sie diese Regeln langsam aber sicher vergessen, denn dann geht es nicht mehr mit dem Fahrrad zur Schule sondern wieder mit dem Auto. 
Während bei ihnen dann ein neuer, alter Alltag ohne sechste Person seine Bahn zieht, sitze ich mit Malene im Bus, schlafe in Hostels, surfe, gehe in den Regenwald und schaue Delfinen zu. So ist zumindest der Plan für den ersten Monat und was danach kommt und ob auch alles so klappt, wie wir uns das vorstellen, steht noch in den Sternen. 

Feststeht nur eins: Mittwoch früh um 9 werden wir unsere Kids das letzte mal knuddeln. Mittwoch früh um 9 beginnt das Abenteuer.

Viele haben mich schon vor Tagen gefragt, ob ich meine Sachen schon gepackt habe. Nein, das kam alles erst heute. Nicht, dass ich packen nicht mag. Ich liebe es, zu überlegen, was ich brauche, Listen zu schreiben und in Vorfreude zu versinken. Und genau das ist auch der Grund, warum ich es erst jetzt mache: Wenn die Vorfreude da ist, dann will ich auch los. Dann möchte ich nicht noch eine Woche warten, bis es losgeht. Ist der Koffer gepackt, dann muss auch der Startschuss fallen. 

Bist du traurig deine Familie zu verlassen? Freust du dich, dass es endlich los geht? JAA für beides. Ich weiß, dass ich die Kids und auch die Eltern vermissen werde, aber ich weiß ja, dass ich sie bevor es nach Deutschland geht nochmal besuchen werde. Und ja natürlich freue ich mich, dass ich endlich Australien erkunden kann. Was glaubt ihr denn? Das war der ganze Grund, warum ich hierher gekommen bin.

Doch irgendwie ist das alles noch nicht bei mir im Kopf angekommen. Wie bei den Abschieden damals vor einem halben Jahr in Deutschland, hab ich noch nicht so ganz realisiert, dass es wirklich und wahrhaftig endlich los geht. Ich meine, ich habe seit ich 13 bin, davon geträumt nach Australien zu gehen als Au Pair. Als es dann endlich so weit war, schien das unwirklich. Und genau das selbe ist es jetzt auch. Im Oktober habe ich mit Malene angefangen darüber zu reden, dass wir zusammen reisen. Nach und nach wurden unsere Pläne dann konkreter und wir haben im Dezember endlich alles für den ersten Monat geplant. Mitte Januar folgte dann der Flug zum Uluru. Vor einer Woche der Flug vom Uluru nach Adelaide. Gestern haben wir unsere Tour für den sagenumwobenen Monolith gebucht. 

Es ist also wirklich wahr, dass es jetzt in einer halben Woche losgeht. Ich habe die Bus- und Flugtickets. Alles schwarz auf weiß. Trotzdem glaube ich wahrscheinlich, wie das bei mir immer so ist, erst wenn ich Mittwoch im Bus nach Sydney sitze, dass es losgeht. 

Ich schwebe die ganze Zeit zwischen Abschiedsschmerz, Vorfreude und Ach-irgendwas-kommt-noch-dazwischen.

Doch dann sehe ich mich wieder in meinem Zimmer um, sehe den Wäschekorb, den Karton, das in Häufchen zersplitterte Chaos und meinen Koffer.
Und ich weiß: Es geht wirklich los!!

Und die Vorfreude siegt.

5 Gründe, warum Canberra auf die To-do-Liste gehört

Lohnt sich Canberra? Muss man sich Australiens Hauptstadt angucken? Was gibt's da eigentlich? In nahezu jeder Travel and Work Facebook Gruppe kommt irgendwann diese Frage. Und irgendwie gibt es selten befriedigende Antworten. Klar, verglichen zu Sydney und Melbourne ist Canberra etwas ganz anders. Vielleicht sogar unscheinbar - aber trotzdem sehr sehenswert. Wenn man auf Durchreise von Sydney nach Melbourne ist, sollte man hier auf jeden Fall für mindestens 1,2 Tage einen Stop einlegen.


Warum?

1. Canberra ist die Hauptstadt

Am 9.05.1927 erhielt Canberra den Status als Hauptstadt Australiens aus Folge der jahrelangen Rivalität zwischen Sydney und Melbourne. Es ist also eine Planhauptstadt wie auch Brasilia. Der US-amerikanische Architekt Walter Burley Griffin gewann den internationalen Städtebauwettbewerb und 1913 wurde mir dem Bau begonnen. 
Und mal ehrlich: Eine Hauptstadt ist immer sehenswert, sei es Paris, Berlin oder eben Canberra. 


Canberra - the heart of the nation!


2. Großstadt mit wilden Kängurus

Canberra ist unterteilt in zahlreiche kleine Suburbs, wie das ja für Großstädte so üblich ist. Doch anders als in den großen Nachbarmetropolen herrscht hier keine Hektik und wenn man zwischen den Vororten herumläuft oder fährt, könnte man leicht vergessen, dass man sich gerade 10min von Civic entfernt befindet. Ich finde, das ist mal ein entspannter Wechsel und selbst zu der Rushhour kommt es nicht zu kilometerlangen Staus, sodass man schon einen weiteren Haken auf der Liste, warum sich Canberra lohnt machen kann. 
Da diese Stadt sehr viele Bäume und Parks hat, ist es, vertraut man den Einheimischen, nahezu unmöglich Canberra aus der Luft auszumachen - alles wirkt grün und die Stadt ist neckisch versteckt. Auch findet man hier kaum ein Gebäude, welches höher ist als die umliegenden Baumwipfel. 
Was diese ganze Naturbezogenheit mit sich bringt? Der Titel verrät's - Kängurus kann man hier ganz easy von der nächsten Parkbank aus beobachten. Oder sie springen einem beim Joggen vor die Füße. Welche Großstadt kann das bitte von sich behaupten?

3. Sehenswürdigkeiten - die Schätze Canberras

Canberra hat einiges zu bieten und wie für Hauptstädte so üblich ist alles "National ... of Australia". Also jeder, der mehr über das Land, in dem er gerade reist, wissen möchte ist hier an der richtigen Adresse. Doch das soll nicht heißen, dass hier nur langweilige und eingestaubte Museen ihren Platz gefunden haben.

Australian War Memorial



Am Fuße des Mounts Ainslie liegt das australische Kriegerdenkmal und erinnert an die Gefallenen vom ersten und zweiten Weltkrieg sowie von anderen Kriegen, an denen Australien mitgekämpft hat. Im Inneren der Hall of Memory liegt das Grab eines unbekannten Soldaten und das Museum erklärt die Kriege aus Sicht der Aussies. Das Denkmal allein ist wunderschön gebaut und als ganzes gesehen ist das Australian War Memorial eines der großartigsten Museen Australiens.


Telstra Tower


Oben auf dem Black Mountain erbaut, thront der Telstra Tower über der Stadt und ist eines der Wahrzeichen für sie geworden. Es gibt keinen Platz, keinen Suburb, von dem aus man dem Tower nicht sehen kann. Jeden Abend leuchtet der Turm in verschiedenen Farben. Auch wenn er natürlich um einiges kleiner ist als sein großer Bruder in Sydney, erinnert doch irgendwie an den Sydney Tower.

Old Bus Depot Market


Hier ist der Name Programm und erübrigt eigentlich schon jede weitere Erklärung. Jeden Sonntag von 10.00-16.00 stehen die Hallen des einstigen Bus Depot offen für alle, die auf der Suche nach dem gewissen etwas sind. Sei es originale Aboriginal-Kunst, oder einzigartige Gemälde. Kreative Köpfe finden hier sicher, was sie suchen und ganz nebenbei kann man regionale Talente bewundern.

National Museum of Australia


Jetzt sind wir doch bei Museen angelangt ... - doch halt dieses Museum ist nicht so eingestaubt und langweilig wie manche aus Deutschland. Hier findet man viele bekannte Objekte aus der Geschichte Australiens und wie und warum, es heute so ist, wie es ist. Eines dieser berühmten Gegenstände ist auch das riesige Herz des Phar Lap - dem australischen Wunderpferd.

4. Floriade

Wem das alles nicht genug ist, der sollte sich den September oder Oktober im Kalender rot einkringeln. Denn dann verwandelt sich der Commonwealth Park in eine bezaubernde Blumenlandschaft und lädt tausende Besucher für ein Picknick oder Spaziergang ein. Jedes Beet hat sein eigenes Thema und mit all den Marktständen, Fressbuden und dem Riesenrad erinnert es an einen Rummel. Oftmals gibt es auch viele Konzerte über die 4 Wochen verteilt und 3 Abende ist der Park geöffnet für das Nightfest -Floriade. Mit abertausenden Lichtern geschmückt, ist dieses Erlebnis noch einmal etwas ganz anderes als im Tageslicht.




5. Tidbinbilla

Ungefähr 20 Minuten von Canberra liegt das Nature Reserve Tidbinbilla und wer bis jetzt noch kein Känguru auf den Straßen Canberras gesehen hat, der ist hier an der richtigen Adresse. Mit dem Auto und zu Fuß kann man dieses Nature Reserve erkunden und über die Natur staunen. Aber auch Koalas leben hier und sind leicht auf dem Eukalyptus Pfad zu entdecken.



Canberra ist also ganz anders als Brisbane, Cairns oder jede andere Großstadt down under. Früher gehasst, erlangt sie doch nach und nach immer mehr Beliebtheit unter den Aussies und viele Einheimische sind froh der Hektik der Metropolen entflohen zu sein. Natürlich kann man hier auch Party machen, aber dafür würde ich dann doch eher nach Melbourne gehen ;) Doch wer auf der Suche nach etwas Neuem ist, der kann an der "Buschhauptstadt" nicht vorbeigehen.



PS: Nahezu jeder hier arbeitet für die Regierung.