Da, wo man Koalas findet

Ganz ehrlich, einer DER Gründe, warum ich nach Australien wollte, ist, dass es hier so viele Tiere gibt, die man sonst nirgends auf der Welt findet. Gut, man kann ja in Zoo gehen, aber das ist ja nun mal nicht das gleiche. Ich wollte sie live, echt und in Farbe sehen in ihrer natürlichen Umgebung und möglichst ohne blödem Gitter davor. Eben fast zum Anfassen. 
Dem zur Folge bin ich dann gestern wie ein verrücktes Huhn durchs Haus gehopst, als meine Gastmama vorschlug doch mal ins Tidbinbilla Nature Reserve zufahren. Da sie mir gleich am Tag meiner Ankunft einen Batzen Broschüren auf den Schreibtisch gepackt hat, hatte ich schon von Anfang an gewusst, dass es ein solches Reserve ca 40km von Canberra gibt und wollte da natürlich unbedingt hin.

Ich meine: Hallo? Koalas mal richtig sehen?? Da bin ich dabei! Schwuppdiwupp ging es dann ins Auto. Ha! Falsch bei einer großen Familie mit kleinen Kids dauert das schon mal eh dann alle ihre Schuhe anhaben, auf ihren Platz sitzen, angeschnallt sind und man endlich losbrausen kann. Aber einmal losgefahren ist man binnen kurzer Zeit endlich DA.

Und so sind wir dann zum Eukalyptus Pfad gefahren in der Hoffnung diese kleinen, schnuckligen Beuteltiere zu sehen. Man muss schon sehr genau hinschauen aber nachdem ich schon fast enttäuscht wieder zurück ins Auto getrottet wäre, haben wir da ganz weit oben im Baumwipfel eine graue Kugel entdeckt. Freude pur! :)






Aussie vs Ossi

Nun erzähl doch mal, wie ist's so in Australien! Beinahe jede Nachricht, die ich so von Freunden und Verwandten bekomme, beginnt mit dieser Aussage. Also dann, so sind meine bisherigen Erfahrungen und Eindrücke:

 Ein Fakt über den sich alle, alle, wirklich alle Au Pairs aus Deutschland einig sind, ist, dass die Leute hier down under so viel freundlicher sind, als ihre Mitmenschen zwischen Berlin und Frankfurt, Kiel und Zugspitze. Wenn man sich hier verfährt und plötzlich ganz woanders ist als man ursprünglich hinwollte, brauch man nur schnell den nächsten Passanten fragen, wie man denn zum Beispiel zum Commonwealth Park und schon bekommt, man eine detaillierte Beschreibung einmal quer durch Canberra mit mindestens 5 Entschuldigungen, dass man sich nicht einfacher ausdrücken kann, oder den Weg auch nicht so 100% weiß - aber die Richtung stimmt auf alle Fälle, trust me.  In Deutschland würde man blöd angeguckt werden und irgendwas von wegen 'keine Zeit' zugeraunzt kriegen. Ich möchte natürlich nicht alle Deutschen über einen Kamm schären und sicherlich gibt es auch in Australien griesgrämige Leute, die einem nicht helfen möchten, ABER der Unterschied ist deutlich spürbar. Jeder Bekannte wird begrüßt, ein kurzes Schwätzchen wird abgehalten, bevor man sich lachend und mit dem Versprechen sich bald mal wieder zu treffen, verabschiedet. Doch es gibt auch andere Anzeichen, dass die südliche Luft, die Gemüter der Menschen wachrüttelt und die gute Laune aufleben lässt. Ein Phänomen, welches wohl fast jede deutsche Au pair hatte, war: Boooaaaar, ich hab die beste Familie abgesahnt!!!!! Bei dem Kennenlernen, der anderen trat dann sowas wie - ich will nicht sagen Ernüchterung - aber doch ein gewisser Grad an ernüchternde Erkenntnis ein, denn: Alle Familien, hier sind so relaxed, cool und warmherzig. Es liegt ihnen einfach im Blut. 

Logischerweise ist hier die Natur auch ein bisschen (haha!) anders. Statt grauen Spatzen und kleinen Meisen, flattern hier quietschbunte Rosellas und große Kakadus durch die Stadt. Ihren Lauten nach zu urteilen, haben sie auch relativ wenig gemein mit unseren einheimischen Vögeln. Sie zwitschern nicht so schöne, lange Melodien, sondern eher einzelne Töne. Muss man sich auch erstmal dran gewöhnen, dass das ein Vogel ist und keine Katze, die sich gerade vor etwas erschreckt. 
Ansonsten sieht es hier, zumindest in Canberra nicht viel anders aus als im deutschen Herbst, ganz zu schweigen natürlich davon, dass hier gerade der Frühling in den Startlöchern steht und natürlich wärmer ist. Im Sommer sieht es hier bestimmt ganz anders aus.

Wenn wir schon einmal draußen sind, können wir auch gleich mit dem Straßenverkehr weiter machen. Unnötig zu erklären, dass hier, als ehemalige Kolonie Englands, natürlich Linksverkehr herrscht. Doch es gibt noch mehr Unterschiede. Zum einen sind hier die Straßen viel breiter, sodass ich allen zukünftigen Besuchern versichern kann: Habt keine Angst links zu fahren, nach der anfänglichen Aufregung, geht es ganz easy. Wenn man Automatik hat. Mit links zu schalten, stell ich mir dann doch ein bisschen schwieriger vor. Des Weiteren stehen hier an den großen Ampeln mindestens 3 Ampelanlagen hintereinander, sodass man das Rot oder Grün gar nicht übersehen kann. Und nachts sieht es echt witzig aus. Wie Weihnachten. Im Gegensatz zu Deutschland sieht man hier aber nicht nur Zeichen auf den Straßenschildern, sondern ganz, ganz viel Schrift - Keep Left, Form one Line ... 

Wer sich als Deutscher über die hohen Kosten für Essen, Trinken und zum sonstigen Leben aufregt ..., der sollte für Australien - und speziell für Canberra - zeitig anfangen zu sparen. Es wirkt auf den ersten Blick alles noch ein Stück teurer, da man noch umrechnen muss, aber selbst danach merkt man den Unterschied. Ein Wochenendeinkauf für 400-500$ ist schonmal möglich. 

Auch das Fernsehprogramm unterscheidet sich sehr von dem Gewohnten. Fand man die ewige Werbung von ProSieben schon anstrengend, dann sollte man sich seelisch und moralisch auf ständige Unterbrechungen einstellen. Sie sind zwar um einiges kürzer, aber dafür wirklich ständig - so aller 10 Minuten bestimmt. Ansonsten findet man hier viele amerikanische Sendungen, viele australische Quizsendungen und News. Aber auch einen Sender, der deutsche Nachrichten bringt, falls man wissen möchte, was es so neues in Mitteleuropa gibt. 


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Tell, me! How is life down under? Almost every message I get, beginns with this question. Here are my first impressions and experience:

Every German Au Pair, I met till yet, Shares the same impression, that the people in Australia are so much more friendly than their fellow men between Berlin and Frankfurt, Kiel and Zugspitze. If you get lost in the city, you only need to find the next pedestrian and ask him, where to go. Than you get a detailed description, how to get to the other part of Canberra followed by at least 5 apologizes because he or she doesn’t know an easier way or the way maybe is wrong – but the direction is right – trust me. If this happens in Germany nobody would take you serious. Of course not all Germans or Australians are the same but there are differences. They greet every friend and talk tot hem, no matter how less time they have. But there are some other signs, that the southern air makes the people happier and more friendly. Every German Au Pair have felt the same phenomenon: Booooar I got the best hostfamily ever!!! But later, when you meet the others, you realize that all families are so cool, relaxed and warm-heated. It’s in their blood.

Logically the nature is quiet different. In place of grey Sparrows and tiny Tits there are really colourful Rosellas and big cockatoos. But they have a very different sound.
Apart from this it looks a bit similiar to our German autumn. Altough here is almost spring. I guess it’ll look quite different in summer.

Needlessly to explain that here is left-hand traffic. But here are some more differences. On the one hand the roads are much wider, so all future visitors don’t need to be scared about driving on the `wrong` side. On the other hand here are at least 3 stes of traffic lights in a row. At night it looks like Christmas. In contrast to Germany the street signs have much more text on it – Keep left, Form one line …

All Germans, who wanna travel to Australia – all above Canberra – and think that Germany is expensive, need to safe many very early. After you convert into Euro the first shock is gone but it’s still more expensive. Grocery shopping can costs about 400-500$.

The televison program is unlike the usual one, too. Short breaks every 10 minutes are normal and can be really annoying. In other respects there are a lot of American shows, many Australian quiz-shows and news. If you wanna know what’s up in Central Europe you can watch some German or Spain news, too. 

*Sorry, for all the Germalism and mistakes

Den Ausweis bitte

"Oh well, you're 18? You look much younger ...", so oder so ähnlich wurde ich in den letzten 3 Wochen erstaunt angeguckt. Und ehrlich gesagt, kenn ich das auch gar nicht anders. Ich war immer die, die jünger, kleiner, zierlicher und von mir aus auch kindlicher war als die Mädels in meinem Alter. Mal eben einen Sekt kaufen für das nächste Treffen mit den Mädels, geht nicht, weil uuuups Ausweis vergessen. Den Versuch wagen und ohne ihn zur Kasse gehen, kann ich gleich vergessen.

Doch wie sieht denn die Durchschnitts-18-Jährige aus? Ist sie einen halben Meter größer als ich, geschminkt bis zum geht nicht mehr, oder sieht sie einfach nur reifer aus als ich? Oder liegt es an der lieben Werbung, dass alle eine vollbusige, charmante junge Dame erwarten, wenn es heißt jemand ist 18? Ich weiß es nicht. 
Wahrscheinlich haben die ganzen Leute einfach nur Recht und ich seh wirklich einfach nur jünger aus als der Rest. 

Gut, dann ist es eben so. 


Es dauert seine Zeit bis man das akzeptiert und nicht jede dieser Bemerkungen als kleine Beleidigung sieht. Und manchmal kränkt es einen ja dann doch. Andererseits stelle ich auch selber ganz oft fest, dass ich ein Mädchen sehe und denke: Wenn ich schätzen müsste, dann ist sie so um die 20. Und Tadaaa im Idealfall ist sie so alt wie ich, meistens sogar noch ein Stückchen jünger. Hab ich auch wieder bei der letzten Germanys Next Topmodel Staffel gesehen. Die Gewinnerin ca 3 Jahre älter als ich, denkt man. Falsch, ungefähr ein halbes Jahr jünger.

Aber was soll's. Gerade hier in Canberra habe ich auch das eine oder andere Mädel kennengelernt, was das selbe Problem hat wie. Und seien wir mal ehrlich: in 20 Jahren freuen wir uns über jedes Jahr, was man uns nicht ansieht. Immer schön das Positive sehen! ;)

Wenn dann doch jemand sagt "Du wirkst aber reif für dein Alter", dann ratet mal wer gleich um gefühlt 20 cm wächst und vor Freude platzt. 

Yummy Brownies

Hmm , Brownies ... Schon bei dem Wort läuft einem ja das Wasser im Munde zusammen. Super sind diese kleinen Küchlein auch zum Backen mit Kids.


Hier sind eure Zutaten:
7 Eier
60g Puderzucker
Salz
2 Tafeln Zartbitterschokolade
1 Tafel Milchschokolade
150g Butter
75g Zucker
1,5 EL Mehl
Fett zum Formeinschmieren

Und so geht's:
Ofen auf 200°C vorheizen.
Als erstes trennt ihr die Eier und gebt den Puderzucker und eine Prise Salz zum Eiweiß und schlagt es steif zu Eischnee. Anschließend stellt ihr dies in den Kühlschrank. 
Dann brecht ihr die gesamte Schokolade in kleine Stücke und schmelzt diese zusammen mit der Butter in einem Topf oder in der Mikrowelle. Ein paar Schokostückchen könnt ihr aber auch zur Seite stellen und damit später die Brownies noch ein wenig verzieren. Das Eigeld, den Zucker und das Mehl gebt ihr zu der geschmolzenen Butter-Schokoladen-Masse und rührt alles kräftig durch. Ganz vorsichtig hebt ihr als letztes den Eischnee unter und schon geht alles in die gefettete, flache und rechteckige Form. Nach ca 20 Minuten habt ihr dann leckere Brownies, die am besten noch warm schmecken. Zum Beispiel sind sie aber auch mit Puderzucker oder Vanilleeis sehr, sehr yummy. 

Tipp: Falls ihr nicht alle auf einmal aufesst, bewahrt sie am besten im Kühlschrank auf und kurz vor'm Essen könnt ihr die Brownies nochmal kurz in die Mikrowelle stellen, dann sind sie wieder schön fluffig warm.


Guten Appetit! :D


Okay, das mit der Food-Fotografie muss ich mal noch üben ;)

Weekly Review #2

It's better to see something once than to hear about it a thousand times.

Nun bin ich schon meine zweite Woche hier im schönen Canberra und meine Begeisterung ist nicht verflogen. Kurzzeitig hatte ich für ein paar Stunden mal ein Tief, aber hey ich lebe meinen Traum, da zieht mich so schnell nix runter. Zumal auch gar keine Zeit für Trübsal-blasen ist. Man hat hier so viel zu tun. Auf die Kids aufpassen, mit ihnen spielen, Freunde treffen und sich auf den Weg zu ihnen total zu verfahren. Mit dem Fahrrad wohl bemerkt. Hier ist es wirklich einfach mit dem Bike von A nach B zu kommen. Es gibt nur zwei Sachen, die nicht so bombe sind: Mein Orientierungssinn ;) und die australienweite Helmpflicht. Klar, es macht das Radfahren sicherer, aber zum Modehit wird dieses Ding sicherlich nicht. Vor allem nicht, wenn es ständig auf halb 9 hängt, weil es gefühlt 3 Nummern zu groß ist. Aber zum Glück sehen ja alle Radfahrer hier so aus, also fühlt sich keiner alleine komisch. In Deutschland hab ich glaub mit 10 das letzte mal einen Helm getragen, aber ich glaub da sind die Autofahrer auch ein bisschen vorsichtiger. À propos Autofahren: Linksfahren ist gar nicht so kompliziert, wie man sich das auf den ersten Blick vorstellt. Ich war nur die erste Strecke total aufgeregt und hibbelig, weil woooooou wir fahren auf der falschen Seite. Jedoch brauch man sich einfach nur an die anderen Fahrer halten und es geht von ganz alleine. Außerdem hat mir das Radfahren im voraus sehr geholfen mich an die neue Richtung zu gewöhnen. 




Keep left! Ich vergöttere diese kleinen Erinnerungsschilder.

Alle Vögel sind schon da ...

aaaaaalle Vögel aaaaaalle ...


 So langsam traut sich der Frühling nach Canberra, was ich dadurch gemerkt habe, dass ich mein zweites Paar Socken weglassen konnte ;D Ein anderes Anzeichen (und was natürlich viel eindeutiger ist) ist aber, dass man plötzlich in jedem Baumwipfel Vöglein zwitschern hört, es im Gebüsch raschelt und schwups ein, zwei Vögel herausdüsen. 

Nun bin ich kein Vogelnarr, ABER es ist so faszinierend zu sehen, dass die Vögel im Zoo auch in freier Wildbahn leben. Haha, ja ich weiß, das ist sonnenklar, wo sollen sie denn auch sonst herkommen. Trotzdem musste ich erst einmal stehenbleiben und staunen als da plötzlich unter anderen ein Kakaduschwarm auf mich zu kam. Ein Dorfkind entdeckt die Welt ;)


Weekly Review #1

If I were really, really ridiculously wealthy, I wouldn’t buy a mansion just tiny apartments in every city I love.

JA ich habe mich sehr gefreut auf diesen Post und JA ich bin überglücklich! Ich hab das Gefühl, ich bin angekommen. In einem neuen Land. Mit neuen Menschen. In einem neuen Leben. Ich bin jetzt seit fast anderhalb Wochen hier und habe wirklich das Gefühl: Hier bin ich, hier möchte ich sein. Als Au Pair in Canberra ist es sehr leicht neue Menschen zu treffen. Einmal in der Facebook-Gruppe gefragt, ob jemand Lust auf ein Treffen hat und Schwuppdiwupp die gesamte Woche ist ausgeplant. Ich liebe diese Mentalität hier. Jeder will jeden kennenlernen und alle sind so freundlich und offen. Ich habe in der letzten Woche 10 Au Pairs getroffen und es werden noch viele folgen. Natürlich wird nicht aus jedem Kennenlernen eine dicke Freundschaft, aber der Grundstein für eine tolle Zeit ist gelegt. Ein Schlüsselerlebnis hatte ich, als ich von einem dieser Meetings im Bus saß, Sonne im Gesicht, Lieblingsmusik in den Ohren und alles perfekt war. Das war pures Glück. Da wusste ich, dass es richtig war die Heimat hinter sich zu lassen und alleine in das Abenteuer Down Under zu starten.



Daumen hoch für: die außergewöhnliche Freundlichkeit hier

Daumen runter für: Temperaturen unter 15°C … Ja, Canberra ist die höchste Stadt und somit die kälteste im Winter.

Man will ja nicht mit leeren Händen kommen ...


also müssen Gastgeschenke her. Doch was schenkt man da an besten? Mit der neuen Familie hat man vielleicht 1 oder 2 mal geskypt … Hmm … Warum nicht mal was Selbstgemachtes, hab ich mir gedacht
und mich für einen Nachmittag hingesetzt und ein Kochbuch gebastelt mit deutschen Gerichten (Gastfamilien sind immer sehr an deiner Kultur interessiert) und auch einfach Sachen, die ich gerne esse. Gleich mal n Wink mit’m Zaunpfahl, hehe ;)





Das Problem an der Sache: Ich möchte zwar immer tausend Sachen basteln … Aber es hapert an der Umsetzung … Kleber und Schere? Feinde meiner Kindheit. Aber hey, man muss sich ja weiterentwickeln, ne? Also wenn ihr auch so ein Bastelhorst seid wie ich, no worries das klappt scho
So und nun einmal schnell den Küchentisch leer geräumt und los geht’s:
1 A5 Notizbuch
1 Bastelschere
1 Nagelschere
1 Klebestift
1 Stempelset mit Buchstaben
1 Stempelkissen
1 Pinzel
1 Näpfchen roter, gelber und schwarzer Farbe
1 Stück dicke Pappe (zB. von der Pappe, wo immer die Tetrapacks drin sind)
1 Rolle Washi-Tape mit Kochutensilienmuster
1 jeweils rotes, gelbes und schwarzes Tonpapier
1 Füller, Kuli …
1 Bleistift
1 Lineal oder Geodreieck
… und was ihr sonst noch benutzen wollt


Als Erstes schreibt ihr in großen Buchstaben, in der Schrift eurer Wahl, GERMAN auf die Pappe und schneidet sie dann vorsichtig aus. Diese Letter könnt ihr nun schwarz, rot, gold anmalen und sorgfältig auf das Notizbuch kleben. Wenn  ihr es noch schöner haben wollt, dann benutzt das Washi-Tape. Es ist eine soooo tolle Erfindung. Anschließend stempelt ihr noch COOKBOOK daneben.


Dann geht es an die Kapitelseiten also Suppen, Fischgerichte, Kuchen usw. Da sind eurer Fantasie keine Grenzen gesetzt. Nutzt die farbigen Papiere und das Stempelset und schnippelt, klebt und bastelt drauf los.


Und Tadaaa jetzt beginnt die richtige Arbeit.

Denn die Rezepte bringen eurer Gastfamilie nichts, wenn sie sie nicht verstehen. Also ran ans Smartphone und jedes einzelne Rezept übersetzen. Das kann schon mal seine Zeit dauern, je nachdem wie viele ihr habt. Danach einfach in das richtige Kapitel schreiben und mit Fotos des fertigen Essens noch einen drauf setzten J


Es kann schon eine Weile dauern, bis das Kochbuch fertig ist, aber die Mühe macht sich bezahlt. Meine Gastmama hat sich total gefreut J





 Nun zu euch. Was habt ihr eurer Au Pair Familie geschenkt? Fandet ihr das kleine Tutorial hilfreich? Freu mich auf eure Kommentare :D

Someone new!!!



Hey, ja es ist wieder ein neuer Blog da draußen in der großen WorldWideWeb-Welt. Einer unter vielen, wie man so schön sagt aber hoffentlich doch ein bisschen anders ;) Alle Leser werden entführt in mein neues Leben in Australien, in die Cities, ins Outback und wo auch immer der Wind mich hintreibt. 


Küsschen, Sanji :*